Im ersten Spiel der Zwischenrunde traf
Leverkusen auf den Nord Vize Oldenburg. Oldenburg zeigte keinen Respekt vor den
körperlich überlegenen Bayer Jungs. Nach dem ersten Viertel stand es
ausgeglichen 16:16. Für Leverkusen ist Poiger (7 Punkte) stark. Leverkusen
kommt besser aus der Pause und setzt sich mit einem 11:2 Lauf zu Beginn des 2
Spielabschnitts leicht ab. Oldenburg fängt sich zwar wieder, sie können den
Vorsprung aber nicht mehr verkürzen. Mit 19:8 geht das zweite Viertel an
Leverkusen und Oldenburg hat große Probleme das Leverkusener Abwehrbollwerk zu
überwinden. Halbzeitstand 35:24. Die zweite Halbzeit beginnt Leverkusen wieder
mit einem 8:2 Lauf und auch Ohlbrecht findet nun besser ins Spiel (11 Punkte).
Das dritte Viertel endet mit 28:15 und das Spiel ist beim Stand von 63:33 so
gut wie entschieden. Leverkusen und Oldenburg lassen nun alle Bankspieler zum
Einsatz kommen, was Leverkusens Spielfreude jedoch nicht trüben kann. Mit 25:14
geht auch der Schlussabschnitt an Leverkusen und mit 88:53 ist man gut in die
Zwischenrunde gestartet. Da Hagen, im ersten Spiel des Tages, die Gastgeber aus
Bramfeld klar geschlagen hatte sollte es am Sonntag Morgen zu einer
Vorentscheidung um den Gruppensieg kommen.
Für Leverkusen stark:
Ohlbrecht (21 Punkte, 12 Rebounds, 4 Blocks), Poiger ( 12 Punkte, 10 Rebounds, 7 Assists), Schreiber (15 Punkte)
Leverkusen : Hagen 72: 69
Sonntag Morgen um 9h mußten die beiden WBV
Vertreter gegeneinander antreten. Beide hatten am Vortag ihre Spiele sicher
gewonnen, Hagen hatte jedoch 2 Stunden mehr Pause zur Verfügung. Beide
Mannschaften kannten kannten ihre jeweiligen Stärken und Schwächen in und
auswendig, schließlich hatte man sich ja in der regulären Saison schon
spannende Duelle geliefert. Leverkusen erwischte den besseren Start und setzte
sich bis zur 6.Minute auf 14:9 ab. Hagen antwortete darauf mit einem 16:8 Run
und ging mit einer 25:22 Führung in die Spielpause. Das zweite Spielviertel
gewann Leverkusen zwar knapp (18:16) aber Hagen rettete, durch einen
Zwischenspurt von der sechsten bis achten Minute (9:2) eine ein Punkte Führung
in die Halbzeitpause. Auch das dritte Spielviertel war hart umkämpft Leverkusen
startete zwar besser, gönnte sich aber zwischen der vierten und seibten Minute
einen Blackout (10:0 Lauf für Hagen). Hagen gewann dementsprechend auch den
Abschnitt mit 15:14 und beim Stand von 54:56 für Hagen ging man in den
Schlußabschnitt. Hagen baute, durch gutes Teamplay, den Vorsprung, mit einem
5:0 Lauf, auf 61:54 (34.Minute) aus. Leverkusen wirkte angeschlagen. Nach einer
Auszeit erhöhte Leverkusen den Verteidigungsdruck und punkteten zunächst durch
Ohlbrecht und Poiger, dadurch verkürzten sie den Rückstand auf 57:61. Hagen
hatte gegen die intensive Verteidigung der Farbenstädter erhebliche Probleme.
Leverkusen konnte aber kein Kapital aus der Schwäche der Hagener ziehen und
vergab beste Chancen zuweilen fahrlässig. Als im Angriff nichts zusammelief kam
von der Bank der selten eingesetzte Treutel ins Spiel und sein Einsatz
überraschte offensichtlich die Hagener Verteidigung. Plötzlich fand sich
Treutel ganz ohne Verteidiger an der Hagener Dreipunktelinie und drückte ohne
viel zu überlegen ab. Der Dreipunktewurf verkürzte den Rückstand nicht nur auf
einen Punkt, er raubte Hagen auch das Selbstvertrauen. Die nächsten zwei
Angriff endeten für Hagen mit einer 24 Sekunden Übertretung und einem Turnover.
Poiger brachte Leverkusen zunächst in Führung und als Ohlbrecht den Turnover,
nach einer tollen Paßstafette, mit einem krachenden Dunking der die Halle zum
kochen brachte, im Hagener Korb versenkt hatte war Leverkusen nicht nur mit
64:61 in Führung gegangen, man hatte Hagen auch einen großen Teil des
Selbstvertrauens genommen. Hagens nächster Angriff endete wieder in einem
Turnover. Leverkusen hatte Ballbesitz mit 1:40 zu spielen und einer 3 Punkte
Führung. Leider vertendelte Aufbauspieler Schreiber im Rückspiel den Ball und
Hagens Aufbauspieler Günther hauchte mit seinem Korbleger Hagen wieder Leben
ein (63:64). Leverkusen bringt den Ball zu Ohlbrecht der gefoult wir und beide
Freiwürfe verwandelt (66:63). Hagen bringt den Ball vor und Baake verwandelt, mit
auslaufender Shotclock und 1:03 auf der Spieluhr, einen Dreier der mehrfach auf
dem Ring tanzt bevor er in die Reuse fällt, Ausgleich (66:66). Leverkusen
bringt den Ball nach vorne und paßt den Ball in den Low Post zu Ohlbrecht, der
punktet trotz mehrerer Verteidiger. Hagen schafft es nicht zu punkten und foult
sofort. Schreiber geht mit 26 Sekunden auf der Uhr an die Linie und kann das
Spiel mit zwei Freiwürfen entscheiden. Er verwandelt nur einen. Hagen bringt
den Ball nach vorne und Baake gelingt über einen Verteidiger hinweg ein Dreier
zum Ausgleich (69:69), es riecht nach Verlängerung. Leverkusen nimmt eine
Auszeit mit 8 Sekunden auf der Uhr. Der Spielzug überbrückt schnell das gesamte
Spielfeld und der Ball kommt zu Poiger der von Halblinks abdrückt. Der Ball
streicht genau in dem Moment durch den Krob als das Signal ertönt. Die
Leverkusener Spieler stürmen das Spielfeld und umringen Poiger. Hagen ist
niedergeschlagen.
Für Leverkusen stark:
Ohlbrecht (23 Punkte, 15 Rebounds, 4 Blocks),
Fabian (11 Punkte, 4 Assists), Poiger (10 Punkte ,4 Assists 5 Rebounds)
Für Hagen stark:
Gentgen 19 Punkte, Günther 16 Punkte, Baake 14 Punkte.
Hagen hatte sich durch einen Sieg gegen
Oldenburg schon die Qualifikation gesichert. Leverkusen und Bramfeld mußten nun
also den zweiten Teilnehmer ausspielen. Leverkusen konnte sich sogar eine
Niederlage mit 11 Punkten erlauben. Bramfeld wollte, angetrieben vom tollen
Heimpublikum, die Sensation perfekt machen und noch die kleine Chance nutzten.
Leverkusen nutzte seine Größenvorteile zunächst gut und punktete vor allem über
Ohlbrecht. Die Bramfelder versuchten ihr Glück in Dreipunktewürfen und hatten
zunächst Erfolg damit. Bis zur achten Minute lagen sie sogar 20:18 in Führung.
Fabian holte mit einem Dreier die Führung zurück. Ein 8:0 Lauf in der letzten
Spielminute sorgte für eine 29:23 Führung für Leverkusen. Das zweite Spielviertel
gewann Leverkusen auch mit 22:16. Vor allem der gut aufgelegte Fabian war für
Bramfeld ein Alptraum. Er verwandelte 4/4 Dreipunktewürfe und erzielte 18
Punkte in der ersten Halbzeit. Ohlbrecht jedoch stahl ihm trotz der großartigen
Trefferquote kurzfristig die Show. Mitte des ersten Spielviertels erhielt er
als Cutter einen Paß vom Flügel und hob kurz hinter der Freiwurflinie einfach
ab und Monsterdunkte, nicht nur über seinen Gegenspieler, sondern auch über
dessen zwei Hilfen und einen Leverkusener Spieler, mit Foul. Die Halle
explodierte förmlich und sogar die Bramfelder Spieler hatten so etwas noch
nicht gesehen und gaben sich daraufhin High Fives. Nach der Halbzeitpause
versuchte Bramfeld noch mal alles, mußte aber auch das dritte Spielviertel
knapp mit 18:17 abgeben. Ein 13:0 Lauf zu Beginn des Schlußabschnitts beraubte
Bramfeld jedoch aller Hoffnung. Fabian verwandelte in dieser Zeit seine Dreier
fünf und sechs und beim Stand von 82:56 (35 Minute) war den großartigen
Leverkusenern Schlachtenbummlern, die das ganze Wochenende immer lautstark zu
ihrer Mannschaft gestanden haben, klar, dass Leverkusen die Zwischenrunde
gewonnen hatte. Beide Mannschaften leerten nun Ihre Bänke und gönnten den
Leistungsträgern etwas Erholung. Leverkusen gewann mit 93:65 und qualifizeirt
sich somit als Erster für die Endrunde. Man trifft am nächsten Wochenende in
Ehingen auf Bayer München. Im anderen Halbfinale treffen die SG Urspringschule
und Hagen aufeinander.
Für Leverkusen stark:
Fabian (24 Punkte 6/9 Dreier, 5 Assists), Ohlbrecht (19 Punkte, 15 Rebounds), Schreiber (14 Punkte, 7 Rebounds)