Neubrück : Leverkusen
Zum Landesligaspiel bei der DJK Neubrück (2:14) trat Leverkusen (10:6) zunächst nur mit 5 Spielern an. Eine Zeitüberschneidung mit einem NRW Liga Spiel veranlaßte Leverkusen dazu einige Spieler zur Halbzeit schon Richtung Köln zu entsenden. Neubrück war in Bestbesetzung angetreten und wollte die Gelegenheit nutzen wichtige Punkte im Abstiegskampf zu ergattern.
Leverkusen, angetrieben vom starken Treutel, machte jedoch sofort klar wer dieses Spiel gewinnen wollte. Ein 11:2 Start sorgte bei Neubrück sofort für hängende Köpfe und eine schnelle Auszeit. Die U18 Spieler bauten den Vorsprung dann noch auf 12 Punkte aus und verwaltete von da an die Führung. Die Neubrücker Trainer war völlig überfordert ein Konzept gegen die Leverkusener Zonenverteidigung zu finden.
Nach der Viertelpause (30:21) stellte Leverkusen, trotz der dünnen Personaldecke, auf eine Mann – Mann Verteidigung um und auch darauf waren die Neubrücker Übungsleiter offensichtlich nicht vorbereitet. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 18 Punkte (51:33) angewachsen, und hätte Neubrück nicht den starken „Big Dollar Jay“ Markert (1/3 der Neubrücker Punkte) in ihren Reihen gehabt, das Spiel wäre zu einem Blow Out geworden.
Zur Halbzeit traf nun auch die Leverkusener Kavallerie ein. 5 weitere Spieler kamen vom Auswärtssieg in Aachen und so konnte Leverkusen seiner hervorragend aufspielenden Jugendspielern endlich auch eine Pause gönnen.
Offensichtlich war jedoch die Doppelbelastung für die jungen Spieler nicht so leicht wegzustecken wie gedacht. Neubrück gewann die beiden Schlußabschnitte mit (23:22) und (20:18) und konnte somit Ergebniskosmetik betreiben. Für die Zuschauer gab es jedoch noch eine tolle Szene zu bestaunen, der 2,05 Meter große Center Reuss, blockte seinen Neubrücker Gegenspieler beim Korbleger. Bei diesem Block klemmte er jedoch den Ball so zwischen Hand und Unterarm ein, daß er mit dem Ball wieder auf den Boden zurückfiel und den Ball ausgesteckt in der Luft hielt. Die Halle kochte.
Reuss erzielte in diesem Spiel 22 Punkte, 16 Rebounds und 5 Blocks und war der dominierende Spieler auf dem Parkett. Stark waren auch Hartmann 18, Treutel 16 und Bakoa 11 sowie Alzner mit 12 Rebounds.
Bei Neubrück war lediglich Markert und Szafraniak Landesligatauglich.