1. Halbfinale Urspring : Hagen

 

Im ersten Halbfinale trafen der Gastgeber und Süd Meister aus Urspring und der Nord Vize Hagen aufeinander. Hagen wirkte körperlich sehr unterlegen aber Urspring konnte zunächst kein Kapital daraus schlagen. Im ersten Spielviertel plätscherte das Spiel so dahin und erst als Urspring seinen Topscorer Buljevic, der überraschend nicht gestartet hatte, ins Spiel brachte kippte das Spiel zugunsten von Urspring.

Buljevic nahm das Spiel in die Hand und penetrierte immer wieder zur Freiwurflinie zum Jumpshot. Die Rebounds sicherten sich meist die Urspringer Center und die Heimmannschaft setzte sich Punkt um Punkt ab. Die Hagener Verteidiger versuchten nun immer intensiver Buljevic nicht zu einfach Würfen kommen zu lassen und dies öffnete die Räume die Nationalspieler Staiger brauchte um seinerseits in Spiel zu finden. Immer wieder fand er sich frei an der Dreipunktelinie und verwandelte 5 Dreipunkte Würfe. Die von Landestrainer Braun gecoachten Urspringer benutzten nun auch eine Zonenpresse mit denen die Hagener Aufbauspieler nicht zurecht kamen. Eine Vielzahl von Ballverlusten war die Folge. Urspring setzte sich weiter und weiter ab, die Halle kochte und Hagen resignierte früh. Das Endergebnis von 102:60 war die logische Folge. Urspring wurde der Favoritenrolle gerecht, Hagen hatte sich bei der Zwischenrunde jedoch wesentlich besser verkauft als hier. Urspring hat sicher verdient gewonnen, da sie mit ihren Centern den Rebound jederzeit im Griff hatten und daraus immer wieder zu einfachen Korblegern kamen. Hagen verkaufte sich auf jeden Fall unter Wert und gab das Spiel dann viel zu früh verloren.

 

Beste:

Urspring: Staiger,Buljevic,Horstmann

Hagen: Günther,Gentgen

 

2. Halbfinale Leverkusen : München

 

Im zweiten Halbfinale trafen dann der Nord Meister aus Leverkusen und der Süd Vize aus München aufeinander. Leverkusen erwischte den besseren Start und ging zunächst in Führung, hätte München nicht auf die Treffsicherheit von Simon bauen können, er erzielte im ersten Spielviertel 3/3 Dreier, das Spiel hätte sich früh entscheiden können. Mit 23:20 führte Leverkusen zur Viertelpause. Leverkusen eröffnet das zweite Spielviertel mit einem 8:0 Lauf und kontrolliert fortan die Begegnung. Wäre München nicht zwischen der fünften und siebten Minute ein 14:3 Lauf gelungen, das Spiel wäre früh entschieden gewesen.

So ging Leverkusen nur mit 42:34 in die Pause. Im dritten Spielabschnitt fand dann, zum Glück für München, auch Simon sein Wurfglück wieder. Seine Dreier vier und fünf hielten das Spiel offen und München schaffte es sogar das Spielviertel zu gewinnen (22:24). Mit einem sechs Punkte Rückstand ging es ins Schlußviertel (64:58). München startete besser in den Schlußabschnitt und glich in der dritten Minute sogar aus (66:66). In der sechsten Spielminute ging München dann auch das erste Mal in Führung (71:70). Leverkusen antwortete aber der sechste Dreier von Simon brachte München 72:74 in Führung. Leverkusen antwortete mit intensiver Verteidigung und München erlaubte sich daraufhin Ballverluste.  Leverkusen punktete zweimal unter dem Korb und holte sich die Führung zurück (76:76). Simon konnte in der Schlußminute noch einmal ausgleichen, von den anschließenden Freiwüfen verwandelte Leverkusen anschließend  jedoch nur einen. München konnte nicht punkten und mußte Foulen. Leverkusen hat die Chance das Spiel zu entscheiden verwandelt jedoch wieder nur einen Freiwurf. Mit nur 8 Sekunden auf der Uhr rennt Simon unkontrolliert in einen Leverkusener Verteidiger und kann deshalb keinen aussichtsreichen Wurfversuch mehr anbringen. Leverkusen hat sicher nicht alles gezeigt und München hat sehr gut gespielt. Für München wäre eine Sensation drin gewesen aber Leverkusen hat im Stile eines Champions dagegengehalten.

 

Beste:

Leverkusen: Poiger, Ohlbrecht, Schreiber

München: Simon, Missbach, Hoffmann