BG Köln - Poco Iserlohn 47:80
Köln zeigte gegen Iserlohn die schlechteste Saisonleistung. War man in Köln darauf vorbereitet einen großen starken Spieler in den Iserlohner Reihen anzutreffen, so blieben die gefürchten 50 Punkte von ihm aus, da Köln in drei Viertel lang engagiert verteidigte. Vielmehr verloren die Kölner das Spiel so deutlich, weil sie es nicht schafften Verantwortung in der Offensive zu verteilen. So war das Kölner Angriffsspiel davon geprägt, dass Ruben Reichle den Ball brachte und selten Anspielstationen fand (2 Assists bei 8 Turnovern). Dementsprechend war er gezwungen knapp 30 Abschlüsse gegen den Iserlohner Topspieler selber zu nehmen. An einem guten Tag hätte Ruben die Kölner damit im Spiel gehalten, an diesem Sonntag ging jedoch einfach nichts rein (7 von 29 Feldwürfe, 1 von 10 Freiwürfe). Auf der anderen Seite profiertierte Iserlohn aus diesen Fehlwürfen mit einfachen Fastbreakkörben, da Köln zu oft eine Verzweiflungssekunde auf die Fehlwürfe folgen ließ. Kein weiterer Kölner Spieler schaffte es 10 mal auf den Korb zu werfen! Dementsprechend konnte Iserlohn alle Viertel gewinnen, wobei die Differenz der Einzelergebnisse mit steigender Kölner Verzweiflung stetig anwuchs. Fazit: Wenn der Kopf unten hängt, dann sind auch die Beine langsam. Köln wird im Rückspiel (unabhängig von Miles) ein ganz anderes Gesicht zeigen; denn die Kölner waren zwar an diesem Sonntag 33 Punkte schlechter, an einem normalen Tag sind sie es nicht. Punkteverteilung: Khadir Pedram 0, Lukas Herrmann 0, Nikita Jakimov 8, Ruben Reichle 15, Florian Neuhäuser 8, Daniel Müller 8, Julian Steinforth 8.
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