Homberger TV : BG Köln 28 : 131

 

Nach der Klatsche gegen Bonn in der Vorwoche fuhr das Kölner Team, dass auf Miles Young wegen seines Handbruchs verzichten musste, nervös nach Homberg. Doch mit dem Spielbeginn legte sich die Anspannung merklich. Köln begann mit einem 8:0 Lauf und kam durch Backdoorspiel, Give and Go und Fastbreaks zu einfachen Punkten. Als Lukas Herrmann mit dem Schlußpfiff des ersten Viertels einen Turnaround-3er zum 32:8 traf, war der Bann entgültig gebrochen. Am eingelegten Freudentanz konnte man die Befreiung der Spieler deutlich sehen. Dementsprechend sprühte Köln im zweiten Viertel vor Spielfreude und behielt die sehr hohe Trefferquote bei. Dabei wurden alle Kölner Spieler gleichmäßig eingesetzt. Zur Halbzeit stand es dann 66:10. In der zweiten Halbzeit kam Köln dann zu übermütig aus der Pause und Homberg konnte das Spiel für 5 Minuten ausgeglichen gestalten. Dann setzte Köln bessere Aktionen und konzentrierte sich wieder. Obwohl Homberg bis zum Schluss tapfer dagegen hielt und ausgesprochen fair spielte, gelang es den Kölnern in den Schlußsekunden noch die 100er Abstandsmarke zu durchbrechen und das Spiel mit 131:28 zu gewinnen. Besonders zu erwähnen ist der Kölner Aufbau Ruben Reichle, der seine neue Rolle als alleiniger Führungsspieler diesmal hervorragend ausfüllte. Er dirigierte sein Mitspieler, setzte sie in Szene und punktete fast nur dann, wenn seine Mitspieler unkonzentriert waren. Dadurch kam er auf ein Triple-Double mit 22 Punkten, 17 Assists und 11 Steals. Weiterhin drückte Nikita Jakimov dem Spiel seinen Stempel auf der 23 Punkte und 23 Rebounds (davon 11 offensive) gegen seinen größeren Gegenspieler markierte. Insgesamt stellte Köln vollkommenen Teambasketball zur Schau, was sich schon dadurch belegen läßt, dass alle 7 Spieler zweistellig punkteten und insgesamt 30 Assists gescoutet wurden. Punkteverteilung: Pedram Khadir 20, Lukas Herrmann 11, Nikita Jakimov 23, Ruben Reichle 22, Florian Neuhäuser 21 Punkte 12 Steals, Daniel Müller 21, Julian Steinforth 13 bei 100% Wurfquote. Der einzige SR hatte das Spiel stets im Griff und pfiff sehr umsichtig.